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Warum ist Krebsvorsorge so wichtig?

Neben einem gesunden Lebensstil, gehört auch die Krebsfrüherkennung zur Vorsorge.
Das Ziel der Früherkennung ist es, Tumoren zu entdecken, die noch klein sind und noch nicht gestreut haben – dadurch lassen sie sich besser behandeln.
Im Idealfall werden sogar Krebsvorstufen erkannt. Dabei handelt es sich um Veränderungen im Gewebe, die noch nicht bösartig sind, aber ein hohes Risiko für eine spätere Krebsentwicklung haben. Werden diese Veränderungen entfernt, sinkt das Risiko wieder.

Krebsvorsorge kann Leben retten
Je früher eine Erkrankung erkannt wird, desto besser sind bei den meisten Krebsarten die Heilungschancen.
Deshalb haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf bestimmte Vorsorgeuntersuchungen.
Die Teilnahme ist freiwillig, die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.

Frauen sollten folgende Untersuchungen durchführen lassen, um Krebserkrankungen zu verhindern:

  • Gebärmutterhalskrebs: Ab dem Alter von 21 Jahren wird ein regemässiger Abstrich des Muttermunds (Pap-Abstrich) empfohlen. Ist der Pap-Abstrich normal, kann er alle 2-3 Jahre durchgeführt werden.
  • Brustkrebs: Die Abtastung der Brust gehört auch zur Routinekontrolle wie der Pap-Abstrich.
    Zwischen 50 und 69 Jahren ist außerdem alle 2 Jahre eine Mammographie empfohlen.
  • Darmkrebs: Auch die Darmkrebsvorsorge können sowohl Männer als auch Frauen in Anspruch nehmen. Zwischen 50 und 69 Jahren zahlt die Krankenkasse alle 2 Jahre einen Test auf verborgenes Blut im Stuhl oder alle 10 Jahre eine Darmspiegelung.

Die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung mit Pap-Abstrich und Brustabtastung ist alle 3 Jahre von der Franchise befreit (Prävention).